Herpes

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Aktuelles

Die elektronische Krankschreibung. Was ist neu?

Herpes im Überblick

Zur Familie der Herpesviren gehören insgesamt über 200 bislang bekannte Mitglieder. Neun von ihnen haben sich quasi auf den Menschen spezialisiert. Das Bekannteste von ihnen dürfte das Herpes-Simplex-Virus Typ 1 sein, kurz HSV-1. Es verursacht den überaus lästigen und zuweilen schmerzhaften Lippenherpes. Doch mit Geduld, bewährten Hausmitteln und antiviralen Salben bekommst du ihn in der Regel gut allein in den Griff.

Herpesviren können aber auch Krankheiten wie Windpocken, Gürtelrose, Genitalherpes oder das Pfeiffersche Drüsenfieber auslösen. Dann solltest du auf jeden Fall ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, um einen schweren Verlauf zu verhindern. Je früher eine antivirale Therapie beginnt, desto seltener kommt es zu Komplikationen. Darüber hinaus stehen mittlerweile zwei Impfungen zur Verfügung. An weiteren Vakzinen wird intensiv geforscht.

Dennoch ist es den Herpesviren auch hierzulande gelungen, bis zu neun von zehn Erwachsenen zu infizieren. Viele bekommen davon gar nichts mit. Doch Herpesviren können ein Leben lang im Körper verbleiben. Werden sie dann z.B. durch Stress oder einen anderen Infekt „geweckt“, können sie, wie aus heiterem Himmel, zusätzliche Beschwerden auslösen. Wer aber mit geeigneten Maßnahmen dafür sorgt, dass sein Immunsystem wachsam und abwehrbereit bleibt, kann eine solche „Reaktivierung“ in vielen Fällen verhindern.

Häufigkeit: Herpesviren haben sich nahezu perfekt an den Menschen angepasst. So ist es dem Herpes-Simplex-Virus Typ 1 (HSV-1), dem Lippenherpes-Auslöser gelungen, hierzulande neun von zehn Erwachsenen zu infizieren. Beim Herpes-Simplex-Virus Typ 2 (HSV-2), dem Genitalherpes-Auslöser, liegt die Quote mit 10-30 % deutlich niedriger.

Häufige Symptome: Typische Symptome von Lippen- oder Genitalherpes sind schmerzhafte Bläschen und Geschwüre, die sich um den Mund oder im Intimbereich bilden können. Begleitend können grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Müdigkeit auftreten.

Ursachen: Lippenherpes wird durch das Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) verursacht, das in verschiedene Körperbereiche eindringen kann. HSV-1 wird oft durch engen Kontakt mit infizierten Personen übertragen, während das Herpes-Simplex-Virus Typ 2 (HSV-2), welches hauptsächlich Genitalherpes verursacht, durch sexuellen Kontakt übertragen wird.

Risikofaktoren: UV-Strahlung, eine gestörte Hautbarriere und/oder ein geschwächtes Immunsystem machen es wahrscheinlicher, dass es zu einer Herpesinfektion oder zu einer Reaktivierung von Herpesviren im Körper kommt. Mangelhafte Hygiene, häufig wechselnde Sexualpartnerinnen oder -partner sowie ungeschützter Geschlechtsverkehr können das Ansteckungsrisiko zusätzlich erhöhen und sorgen dafür, dass sich Herpesviren per Schmier- oder Tröpfcheninfektion weiter verbreiten.

Diagnose: Die Diagnose von Herpes erfolgt in der Regel anhand der klinischen Symptome und kann durch einen Labortest bestätigt werden, für den eine Probe von den Bläschen oder Geschwüren entnommen wird.

Mögliche Folgen: Obwohl Herpesviren in vielen Fällen inaktiv bleiben können, kann die Infektion periodisch wiederkehrende Ausbrüche verursachen, die zu Unwohlsein und Schmerzen führen können.

Vorbeugung: Um das Risiko einer Herpesinfektion zu reduzieren, ist von ungeschütztem Geschlechtsverkehr abzuraten und enger Kontakt mit infizierten Personen zu vermeiden.

Behandlung: Einmal infiziert können Herpesviren ein Leben lang im Körper verbleiben. Somit existiert keine Heilungsmöglichkeit. Antivirale Medikamente können allerdings verwendet werden, um die Schwere und Dauer der Symptome während eines Ausbruchs zu verringern. Die Behandlung kann auch dazu beitragen, die Anzahl der Ausbrüche im Laufe der Zeit zu reduzieren. Ein frühzeitiger Behandlungsstart kann den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen.

Prognose & Dauer: Die meisten Menschen, die mit Herpes infiziert sind, erleben immer wiederkehrende Ausbrüche, die von einigen Tagen bis zu mehreren Wochen dauern können. Die Prognose ist in der Regel gut, da die Symptome mit der Zeit oft abnehmen und sich die Ausbrüche weniger häufig wiederholen können. Einige Menschen können jedoch schwerere Symptome oder Komplikationen erfahren, insbesondere bei einem geschwächten Immunsystem.

Krankheitsbild & Behandlung

Die nervigen und manchmal schmerzhaften Bläschen am Mund sind lediglich das bekannteste Krankheitsbild, das von Herpesviren verursacht wird. Doch sie können auch ernstere Erkrankungen wie Gürtelrose oder Genitalherpes verursachen. In diesem Ratgeber erfährst, wie du dich davor am besten schützen kannst, was am besten hilft, wenn sich auch bei dir ein Lippenherpes entwickelt und in welchen Fällen du lieber eine Arztpraxis aufsuchen solltest. Das ist auch online möglich. Nutze dafür die Video­sprechstunde. Auch auf diesem Weg kann dir eine Ärztin oder ein Arzt Medikamente verordnen oder dich krankschreiben.

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Symptome & Verlauf

Typisch für einen Lippenherpes sind die unangenehmen und unansehnlichen Bläschen am Mund. Es existieren jedoch weitere Krankheitsbilder, die ebenfalls auf Herpesviren zurückzuführen sind, wie die Gürtel- oder Gesichtsrose. Erfahre hier alles über die Symptome und den Verlauf der verschiedenen Herpeserkrankungen.

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Diagnose

Das Konsultieren einer Ärztin oder eines Arztes ist im Falle von Lippenherpes meist nicht notwendig. Anders verhält es sich bei anderen Formen der Herpeserkrankungen, wie Genitalherpes. Wie du dich bei den unterschiedlichen Formen und Verläufen verhalten solltest und wann unbedingt ein Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen ist, liest du hier.

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Behandlung & Medikamente

Einmal infiziert, ist es leider nicht möglich, Herpes vollends und für immer loszuwerden. Welche Medikamente bei einer Herpesinfektion helfen und womit du die Symptome noch bekämpfen kannst, erfährst du hier.

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Ursachen & Auslöser

Die meisten Menschen werden irgendwann in ihrem Leben an Herpes erkranken. Die Frage ist hierbei eher: Wie oft und in welchem Ausmaß? Denn es gibt einige Faktoren die wiederkehrende Herpeserkrankungen begünstigen. Erfahre hier, welche Faktoren das sind.

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Vorbeugung & Schutz

Um sich gegen Herpesviren zu schützen, ist eine gute Hygiene wichtig. Es gibt allerdings weitere Punkte, die beachtet werden sollten. Hier erklären wir dir, wie du dich und andere bestmöglich vor Herpesviren schützen kannst.

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Du möchtest mit einer Ärztin oder einem Arzt zu deinen Herpessymptomen sprechen? Kein Problem! Nutze einfach digital doctor im Webbrowser oder die Curalie App, um schnell und einfach eine Video­sprechstunde zu vereinbaren und bequem von unterwegs oder zu Hause eine Ärztin oder einen Arzt zu konsultieren.

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Quellen

(1) https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/gesundheitsgefahren/influenza.html

(2) https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/grippe/was-ist-grippe/

(3) https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Influenza_saisonal.html

(4) https://next.amboss.com/de/article/Bm0z3g?q=influenza#Za72c6651780a156d4f79b3975508d09a

(5) Robert-Koch-Institut: Influenza (Teil 1): Erkrankungen durch saisonale Influenzaviren, RKI-Ratgeber für Ärzte. Robert Koch-Institut.

(6) https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/Influenza/Hochdosis-Impfstoffe/FAQ_Uebersicht.html;jsessionid=1CC8E6CDA6CEB117D3A6B89874F2D7C0.internet061?nn=2375548

(7) Empfehlungen der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut 2022: Epidemiologisches Bulletin 4/2022

(8) Groß: Kurzlehrbuch Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie. 3. Auflage Thieme 2013, ISBN: 978-3-131-41653-7

(9) RKI: SARS-CoV-2 Steckbrief zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)

(10) RKI: Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Schutzimpfung gegen Influenza

(11) Ferroni E, Jefferson T. Influenza. BMJ Clin Evid 2011: pii: 0911

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Stand: 05.2023