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Diese Hausmittel helfen bei Erkältung

Kaum leidet man an Erkältungssymptomen wie Halsschmerzen, Husten und Schnupfen, sind viele Freunde und Angehörige sofort mit Tipps zur Stelle. Heiße Zitrone, Honig-Zwiebelsaft-Sirup, Hühnerbrühe, Gurgeln oder Dampfbäder – die Auswahl an Hausmitteln scheint unendlich. Aber welche helfen wirklich und was sagen wissenschaftliche Studien dazu? Möchtest du schnell und unkompliziert mit einem Arzt oder einer Ärztin zu deinen Erkältungssymptomen sprechen, nutze unsere Video­sprechstunde.

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Erkältung lindern: Hausmittel, die schnell helfen

Wenn die Halsschmerzen erstmal eingesetzt haben, die Nase verstopft ist und man sich müde und abgeschlagen fühlt, ist vor allem eine Frage wichtig: Was hilft am besten gegen Erkältungen?

Und tatsächlich gibt es einige Tipps, die akute Symptome effektiv lindern können. Das beste daran ist, dass es sich ausschließlich um Hausmittel handelt, die fast jeder im Küchen- oder Badezimmerschrank hat, oder die zumindest rezeptfrei und vielerorts erhältlich sind. Hilfreich sind zum Beispiel Honig, Ingwer, Zitrone, ätherische Öle, Zwiebeln und/oder Hühnerbrühe, um eine Erkältung zu lindern.

Jedoch gilt hier, dass es längst nicht zu allen Hausmitteln eine klare Studienlage gibt, die positive Effekte auf die Linderung der Erkältungssymptome evidenzbasiert nachweisen. Ohnehin heilt eine Erkältung meist auch ganz ohne Zutun aus. Dennoch sollte man daran denken, dass ein gutes Gefühl, Wärme und Ruhe bzw. wenig Stress immer einen positiven Einfluss auf Psyche und Immunsystem haben. Zudem bedeutet fehlende Evidenz nicht, dass ein Hausmittel keine Wirkung hat, sondern dass es bisher nicht ausreichend erforscht wurde.

Auch, wenn also nicht klar ist, ob etwa Omas Hühnerbrühe wirklich eine antientzündliche Wirkung hat, so ist ihr Wohlfühlfaktor dennoch unbestritten.

Hausmittel bei Erkältung im Überblick:

  • Honig
  • Zitrone
  • Zwiebeln
  • Warme und kalte Wickel für Waden und Hals
  • Erkältungsbäder mit ätherischen Ölen
  • Inhalation
  • Hühnerbrühe / Hühnersuppe
  • Gurgeln mit Salzwasser oder Kräutertee

Die einzelnen Hausmittel zielen dabei – genau wie Erkältungsmedikamente – rein auf die Linderung der Beschwerden ab, nicht aber auf die Behandlung der eigentlichen Erkrankung. Aufgrund der Anzahl an verschiedenen Viren ist das auch gar nicht möglich.

So helfen Gurgeln und Inhalation vor allem gegen Husten und Halsschmerzen, kalte Wadenwickel gegen Fieber, Nasenduschen gegen Schnupfen und kalte Halswickel gegen Heiserkeit.

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Erkältungsbad

Vor allem zu Beginn der Erkrankung, wenn der Körper fröstelt, der Hals kratzt und die Nase juckt, empfinden viele Menschen ein heißes Erkältungsbad als entspannend und wohltuend. Die Wärme fördert die Durchblutung und sorgt für ein angenehmes Körpergefühl, der Wasserdampf befeuchtet die Nasenschleimhäute und wirkt dem aufkommenden Schnupfen entgegen. Werden ätherische Öle (zum Beispiel Thymian, Eukalyptus oder Menthol) hinzugefügt, ist der befreiende Effekt für die Atemwege noch stärker. Bei Kindern sollte man auf diese Öle – vor allem auf Menthol – jedoch verzichten. Achte außerdem darauf, dass das Wasser nicht zu heiß ist und du nicht zu lange badest. Optimal sind 39°C und eine Dauer von 20 Minuten.

Ist der Infekt bereits voll ausgebrochen, ist das heiße Bad dagegen mit Vorsicht zu genießen: Es weitet die Blutgefäße, belastet dadurch den Kreislauf und schwächt den angeschlagenen Körper zusätzlich. Auch bei hohem Fieber ist das Erkältungsbad keine gute Idee, da auch hier der Kreislauf zusätzlich strapaziert wird.

Das gilt auch bei einigen Erkrankungen, bei denen die Anwendung eines Erkältungsbads und bestimmter Öle zumindest vorher mit einem Arzt besprochen werden sollte:

  • Bluthochdruck
  • Herzinsuffizienz
  • Asthma
  • Hauterkrankungen und Allergien
  • Schwangere sollten ebenfalls bestimmte Öle meiden und jeglichen Einsatz von Badezusätzen vorher ärztlich absegnen lassen. Auch bei Anzeichen für einen vorzeitigen Blasensprung oder vorzeitige Wehen ist Vorsicht geboten. Warmes Wasser kann die Wehen verstärken, während es falsche Wehen sogar lindern kann.

Inhalation gegen Husten und Schnupfen

Noch intensiver als beim Erkältungsbad soll der heiße Wasserdampf beim Inhalieren ausgetrocknete Schleimhäute und entzündete Nasennebenhöhlen beruhigen. Zudem löst die Wärme das Nasensekret und hilft so beim Abfließen der Viren aus der Nase und hält die Atemwege feucht, was Husten lindern kann.

Beuge dich dazu einfach über eine Schüssel mit heißem Wasser (42°C bis 47°C) und lege ein Handtuch über Kopf und Schüssel, um eine Hitzeglocke zu bilden. Dann versuchst du, den Dampf tief und ruhig durch die Nase einzuatmen. Das intensive Gefühl wird durch ätherische Öle noch verstärkt, etwas milder sind frische Kräuter wie Kamille oder Pfefferminz. Kinder dürfen jedoch kein Menthol inhalieren und sollten zudem auch auf eine sicherere Methode als das Dampfbad zur Inhalation zurückgreifen.

Dampfbäder bei Schnupfen

Kamille:

  1. 3 Esslöffel Kamillenblüten, auch gerne aus dem Teebeutel, in eine nicht zu hohe oder scharfkantige Schüssel geben und mit einem Liter aufgekochtem Wasser übergießen.
  2. Zum Zeitpunkt der Inhalation sollte das Wasser eine Temperatur von etwa 45°C haben. So besteht keine Verbrühungsgefahr mehr.
  3. Den Kopf für 10 bis 15 Minuten über den Topf beugen und ein Frotteehandtuch so über dem Kopf platzieren, dass der Dampf aus der Schüssel möglichst nicht am Rand entweichen kann.

Salz:

  1. Etwa einen Liter Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und anschließend auf 45°C abkühlen lassen.
  2. Das auf 45°C abgekühlte Wasser in eine geeignete Schüssel geben. Sie sollte nicht zu hoch oder scharfkantig sein, damit du dich mit dem Kopf ideal darüber beugen und das Gesicht möglichst tief in die Schüssel halten kannst. Das erleichtert die Abdeckung mit einem Handtuch, sodass der Dampf nicht entweichen kann.
  3. Drei gestrichene Teelöffel Salz in die Schüssel geben.
  4. Nun für 10 bis 15 Minuten tief und ruhig ein- und ausatmen

Nach einem Durchgang solltest du dich ausruhen. Du kannst das Inhalieren aber mehrmals pro Tag wiederholen, zum Beispiel Morgens, Mittags und am Abend.

Risikoärmer als das kochend heiße Wasser ist ein elektrischer Inhalator aus der Apotheke. Das ist insbesondere bei Kindern empfehlenswert, da so keine Verbrühungsgefahr besteht. Der Inhalator hat den zusätzlichen Vorteil, dass sein feiner Nebel viel tiefer als reiner Wasserdampf in die Atemwege vordringt. Befüllt mit einer Kochsalzlösung löst der elektrische Inhalator dadurch auch Schleim in den Bronchien.

Auch zur Inhalation gibt es weder wissenschaftliche Studien, die eine Wirksamkeit belegen, noch welche, die eine Wirkung widerlegen. Zu einer Verschlechterung der Symptome kommt es jedoch definitiv nicht, weshalb nichts dagegen spricht, eine Inhalation zu nutzen, um Erkältungssymptome zu lindern.

Achtung: Das Inhalieren kann – ähnlich wie ein Saunagang – das Immunsystem stärken und ist besonders in der Anfangsphase der Erkältung sinnvoll. Sind die Symptome eines grippalen Infekts jedoch besonders stark, sollte auf Inhalation verzichtet werden, da die Wärme entzündungsbedingte Schwellungen der Nasen-, Mund- und Rachenschleimhäute sogar verschlimmern kann.

Hühnerbrühe bei Erkältung

Gute, alte Hausmannskost ist bei einer Erkältung nie verkehrt, um die müden Lebensgeister zu wecken. In diesem Fall steckt aber noch etwas mehr dahinter: Medizinische Forschungen deuten darauf hin, dass die heiße Hühnerbrühe einen antientzündlichen Effekt hat. Obendrein wirkt sie als flüssige Nahrung der Austrocknung der Schleimhäute entgegen.

Die antientzündlichen Effekte wurden bisher jedoch nur im Labor bzw. im Reagenzglas nachgewiesen, nicht aber am Menschen untersucht.1 Man kann deshalb schlichtweg nicht wissenschaftlich beurteilen, ob Hühnersuppe oder Hühnerbrühe nun bei einer Erkältung hilft oder nicht. Ohnehin beinhalten die meisten Rezepte eine sehr vielfältige Mischung aus allerlei Gemüse, Fett und Fleisch, was es nahezu unmöglich macht, die Wirkung jeder Komponente auf das Immunsystem zweifelsfrei durch Studien zu belegen.

Fest steht jedoch, dass Wärme bei Erkältungsbeschwerden hilft, da sie die Blutgefäße weitet und der Körper so besser durchblutet wird. Und Hühnerbrühe ist vor allem eins: heiß! Sämtliche Nährstoffe sowie körpereigene Entzündungshemmer gelangen schneller und in größerer Zahl in die Organe und Schleimhäute. Zudem lockert Wärme Sekrete, die so besser abfließen können, etwa in Nase und Hals. Zusätzlich enthält Hühnerbrühe viele wichtige Nährstoffe und Energie, die der angeschlagene Körper ohnehin für die Regeneration braucht.

Ingwer gegen Entzündungen

Pur oder als Aufguss gilt die Gewürzknolle mittlerweile als eines der wirksamsten Hausmittel bei Erkältung. Ingwer enthält Vitamine, Mineralstoffe, ätherische Öle – und die Geheimwaffe Gingerol. Dieser Pflanzenstoff, der dem Ingwer seine Schärfe verleiht, hemmt Entzündungen und tötet Krankheitskeime ab. Knoblauch verstärkt diese antivirale Wirkung noch – wenn es geschmacklich in Frage kommt, kann Ingwer daher gut mit Knoblauch kombiniert werden.

Zwiebelwickel gegen Halsschmerzen und Husten

Zwiebelwickel: Bereits beim Schneiden einer Zwiebel zeigt sich, wie stark die Schleimhäute auf deren Inhaltsstoffe reagieren. Für das typische Tränen der Augen ist eine chemische Reaktion verantwortlich, an der der schwefelhaltige Stoff Isoalliin beteiligt ist. Neben den in der Zwiebel enthaltenen ätherischen Ölen ist es vor allem das Isoalliin, das zur abschwellenden und antientzündlichen Wirkung der Dämpfe von Zwiebelwickeln beiträgt. Dazu einfach zwei, drei Zwiebeln würfeln, in Tücher wickeln und für rund 20 Minuten auf die Brust (oder im Falle von Ohrenschmerzen auf die Ohren) legen.

Honig gegen Husten und Halsschmerzen

Vor allem bei Husten entfaltet Honig eine wohltuende Wirkung, indem er den Schleim löst und Entzündungen mildert.2 Das belegt unter anderem eine zusammenfassende Arbeit aus dem Jahr 2020, die insgesamt 14 Studien zum Thema Honig, Placebos und Standardmedikamente wie Hustenlöser und Hustenstiller bei Erkältungen unter die Lupe nahm. Zusammenfassend wurde hier erwiesen, dass Honig sogar besser bei Husten wirkt als die Standardtherapie, etwa mit Hustenlösern. Und das zudem ohne Nebenwirkungen. Eine optimale Menge oder notwendige Qualität des Honigs kann man den Studien jedoch nicht entnehmen. Zudem dürfen Kinder unter einem Jahr keinen Honig zu sich nehmen, da dieser Bakterien enthält, die bei Kleinkindern im schlimmsten Fall sogar zu Lähmungen führen können.

Noch stärkere Effekte erzielst du durch die Kombination mit anderen Hausmitteln. Beispielsweise kannst du aus Honig und (geschnittenen) Zwiebeln einen Hustensirup herstellen, indem du beides vermengst und das Gemisch für ein bis zwei Stunden ziehen lässt; später kannst du die Zwiebelstücke aussieben und den Honig-Zwiebelsaft-Sirup bedarfsweise einnehmen (jeweils einen Esslöffel).

Honig-Zwiebelsaft-Sirup

  1. 1 große Zwiebel schälen, in Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben
  2. 2 Esslöffel Honig und ein wenig Zucker hinzufügen. Bei Kindern bitte Fenchelhonig benutzen.
  3. Anschließend die Mischung für einige Stunden oder auch über Nacht stehen lassen und zwischendurch umrühren.
  4. Anschließend in einen luftdicht verschließbaren Behälter, z.B. in ein Marmeladenglas abfüllen und im Kühlschrank lagern.
  5. Der Mischung nun drei mal täglich einen Esslöffel entnehmen und trinken.

Heiße Zitrone für Wärme und Vitamin C

Mit einem Schuss Honig verfeinert ist Zitronensaft-Aufguss eines der beliebtesten Anti-Erkältungsmittel. Aber hilft die heiße Zitrone wirklich? Fakt ist, dass Trinken grundsätzlich hilfreich ist, um die Schleimhäute mit Flüssigkeit zu versorgen. Heißgetränke fördern außerdem die Durchblutung und lösen festsitzenden Schleim. Ansonsten hält die vermeintliche Vitamin-C-Bombe nicht, was sie verspricht. Die hohe Temperatur des Wassers zerstört die Vitamine. Um das Immunsystem zu boostern, ist es daher sinnvoller, den Zitronensaft pur zu trinken oder mit maximal 40 Grad heißem Wasser zu mischen. Alternativ kannst du auch ähnlich vitaminreiche, aber weniger saure Früchte wie Kiwis oder Orangen essen. So oder so hat Vitamin C aber kaum Effekt auf die bestehende Erkältung, sondern wirkt eher als Mittel zur Vorbeugung der nächsten Erkältung.

Vitamin C bei Erkältungen

Vitamin C ist ein Antioxidans. Antioxidantien sollen die freien Radikale reduzieren, die unter anderem bei einer Aktivierung des Immunsystems gebildet werden. Der normale Bedarf an Vitamin C wird durch eine ausgewogene Ernährung gedeckt. Das Vitamin ist, in Form von Ascorbinsäure, zum Beispiel in Paprika oder Kohl enthalten. Jedoch legen Studien nahe, dass Vitamin C nicht dabei hilft, eine Erkältung und ihre akuten Symptome zu lindern.3

Nicht einwandfrei belegt ist, ob dies auch für höhere Dosierungen zwischen vier und acht Gramm gilt. In einigen Fällen konnte Vitamin C in dieser Dosierung dabei helfen, die Symptome zu bekämpfen und die Dauer der Erkältung zu verkürzen. Das war jedoch von Person zu Person sehr unterschiedlich, weshalb eine einheitliche Wirkung nicht belegt werden kann. Übrigens: auch die vorbeugende Wirkung von Vitamin C konnte bisher nicht evidenzbasiert nachgewiesen werden.

Gurgeln mit Salzwasser, Salbei oder Kamille gegen Husten und Halsschmerzen

Gurgeln mit Kräutertees wie Salbe oder Kamille, aber auch mit Salzwasser, hat vor allem zwei Ziele. Einerseits sollen die ausgetrockneten Schleimhäute in Mund, Nase und Rachen befeuchtet werden, andererseits wird Salzwasser und Kamille eine desinfizierende Wirkung zugeschrieben.

Auch hier ist die Studienlage nicht eindeutig. So wird die Schleimhaut zwar befeuchtet, aber nur oberflächlich. Die Entzündungen in tieferen Schichten bleiben durch sämtliches Gurgeln unberührt – unabhängig davon, ob es nun Kräutertee oder Salzwasser ist. Ob das Gurgeln also wirklich Entzündungen lindert, ist nicht erwiesen. Es kann jedoch die Schmerzen, also die Symptome einer Entzündung, lindern, vor allem Halsschmerzen. Und vor allem darum geht es ja bei einer Erkältung, die ohnehin von selbst heilt.

So wird gegurgelt

  1. Wasser in einem Topf erhitzen. Ein Wasserkocher tut’s auch.
  2. Anschließend das Wasser in ein Glas füllen und eine Kräutermischung oder Salz beimischen, etwa einen gestrichenen Teelöffel
  3. Nun die Mischung abkühlen lassen
  4. Jetzt nimmst du einen kleinen Schluck der abgekühlten Mischung in den Mund, schluckst ihn aber nicht herunter
  5. Bewege dazu die Backen „rein und raus“, als würdest du zum Beispiel einen Kussmund formen und gleichzeitig die Zunge vor und zurück bewegen. So verteilst du die Flüssigkeit im Mund und reinigst den Innenraum.
  6. Dann den Kopf in den Nacken legen und die Flüssigkeit dadurch in den Rachen laufen lassen, jedoch ohne sie zu schlucken. Das typische „Gurgeln“ entsteht, indem man dann durch die Nase ein- aber durch den Mund wieder ausatmet.
  7. Nach etwa 10 Sekunden Gurgeln kannst du den Kopf wieder nach vorne bewegen und die Flüssigkeit ins Waschbecken spucken.

Halswickel gegen Halsschmerzen und Heiserkeit

Der warme Halswickel soll vor allem erkältungsbedingte Halsschmerzen und Heiserkeit lindern. Studien zum Thema gibt es nicht, weshalb die Frage, ob sie wirklich helfen, nicht abschließend geklärt werden kann. Ein feucht-warmer Halswickel soll die Durchblutung verbessern und so dabei helfen, dass die Entzündungen im Hals schneller abheilen. Er wird vor allem dann eingesetzt, wenn die Symptome bereits einige Tage bestehen.

Übrigens: bei besonders starken Halsschmerzen und Heiserkeit kann auch ein kühler Halswickel helfen, der für 20 bis 40 Minuten um den Hals gelegt wird. Er verschafft Linderung bei akuten Schmerzen.

Geheimtipp: Kartoffelwickel

Warmer Kartoffelbrei ist nicht nur eine der wohltuendsten Speisen, die man dem Magen in der kalten Jahreszeit gönnen kann. Kartoffeln eignen sich auch optimal für Wickel. Sie speichern die Wärme besser als in Wasser getränkte Tücher und geben diese gleichmäßiger ab.

  1. 3 bis 5 weichgekochte Kartoffeln zerdrücken und die Masse in ein Baumwoll-Geschirrtuch einschlagen.
  2. Den warmen Wickel um den Hals oder auf die Brust legen. Wenn er zu heiß ist, ggf. mit einem weiteren Handtuch umwickeln.
  3. Den Umschlag so lange auf der Haut lassen, bis er abgekühlt ist.

Fieber durch Wadenwickel senken

Zwar kommt es bei Erkältungen nicht immer zu Fieber. Und wenn, dann ist die Körpertemperatur meist nur leicht bis mäßig erhöht, beträgt also um die 38°C. Außerdem gehört Fieber zu einer normalen Reaktion im Heilungsprozess, da die erhöhte Temperatur dabei hilft, die Viren abzutöten. Deshalb sollte man die Körpertemperatur nicht voreilig senken, gerade nicht zu Beginn der Erkältung.

Wenn du die Körpertemperatur aber senken möchtest, so sind Wadenwickel ein schonendes und bewährtes Mittel dafür, weshalb man getrost auf fiebersenkende Medikamente verzichten kann, solange die Körpertemperatur nicht auf über 39°C steigt. Und dann ist ohnehin ein Arztbesuch notwendig.

Bei Wadenwickeln ist außerdem die richtige Anwendung entscheidend:4

  1. Stelle zunächst eine Schüssel mit lauwarmem Wasser bereit und lege vier Tücher daneben, zum Beispiel Geschirrhandtücher aus Baumwolle oder Frotteehandtücher. Ideal ist eine 2 +2 Kombination aus beiden Tüchern.
  2. Die Wassertemperatur sollte etwa 10°C unter der Körpertemperatur liegen, also zwischen 27,5°C und 29°C.
  3. Tauche nun die Geschirrhandtücher kurz in das Wasser und wringe sie anschließend aus. Dann wickelst du je eins um jede Wade
  4. Anschließend kannst du die Frotteehandtücher nutzen, um die nassen Tücher zu umwickeln, damit Bett oder Sofa nicht nass werden.
  5. Nach fünf bis zehn Minuten sind die nassen Geschirrhandtücher körperwarm und können nun erneut in das lauwarme Wasser getunkt und erneut um die Waden gewickelt werden.
  6. Diesen Vorgang für insg. 30 bis 40 Minuten wiederholen, also mindestens drei- bis viermal. Sollte sich das Fieber um ca. 0,5°C senken, ist das schon ein beachtlicher Erfolg.

Wadenwickel darfst du aber nur anwenden, wenn Füße und Beine warm sind. Frierst du oder leidest sogar unter Schüttelfrost, darfst du Wadenwickel nicht als Hausmittel gegen erkältungsbedingtes Fieber einsetzen. Zudem sollten Wadenwickel bei Kleinkindern unter 18 Monaten nicht angewendet werden und auch danach nur in Absprache mit einem Arzt.

Helfen Nasenduschen bei Schnupfen?

Für eine Nasenspülung vermischt man ein Liter Leitungswasser mit zwei gestrichenen Teelöffeln Kochsalz oder Meersalz. Das Ziel ist es, das Nasensekret, welches auch die Viren enthält, zu verflüssigen, damit es besser hinausfließt.

Jedoch ist die Nasenschleimhaut sehr empfindlich, weshalb Nasenspülungen nur mit Bedacht und für nicht länger als eine Woche eingesetzt werden sollten. Bei starken Entzündungen, Nasenschleimhaut- bzw. Nasennebenhöhlenentzündungen und Eiterbildung solltest du auf Nasenspülungen verzichten. Denn die Entzündungen in einer verstopften Nase können zu Schwellungen führen, die das Abfließen der Kochsalzlösung blockieren könnten. Diese darf jedoch auf keinen Fall lange in der Nase bleiben, da das Salz die Schleimhäute sonst zusätzlich austrocknet.

Zwar konnte eine leicht positive Wirkung von salzwasserhaltigen Nasenspülungen und Nasensprays in Studien nachgewiesen werden.5 Zudem traten – wenn überhaupt – nur leichte Nebenwirkungen wie Brennen und Schleimhautreizungen auf, die schnell wieder abgeklungen sind. Zu ernsteren Nebenwirkungen kam es nicht.

Allerdings bemängeln einige Experten die Aussagekraft der Übersichtsarbeit aus fünf Studien und zwar aufgrund von Ungenauigkeiten bei der Planung und Durchführung. Eine ganz klare Empfehlung für oder gegen Nasensprays als Standardbehandlung bei Infektionen der oberen Atemwege (z. B. Grippe, Erkältungen, Nasennebenhöhlenentzündungen) kann man an dieser Stelle also nicht geben.

So führst du eine Nasenspülung durch:

  1. Ein Liter Wasser in einem Kochtopf abkochen
  2. Zwei gestrichene Teelöffel Salz in das kochende Wasser geben und durch Rühren vollständig auflösen
  3. Die Kochsalzlösung auf ca. 37°C abkühlen lassen
  4. Hände sorgfältig waschen
  5. Die abgekühlte Kochsalzlösung in die gewaschene hohle Hand geben und von dort durch ein Nasenloch ziehen
  6. Kopf zur entgegengesetzten Seite neigen, sodass die Nasenspülung aus dem anderen Nasenloch wieder herausläuft. Hast du die Nasenspülung also durch das rechte Nasenloch hineingezogen, dann neige deinen Kopf nach links, damit die Spüllösung aus dem linken Nasenloch herausläuft. Tipp: Dabei den Mund öffnen, damit keine Kochsalzlösung in den Rachen läuft
  7. Alternative: Eine in der Apotheke erhältliche Nasendusche mit der Lösung befüllen. Nasenstück an das rechte oder linke Nasenloch halten, den Kopf in die entgegengesetzte Richtung neigen, Mund öffnen und ggf. Sperrvorrichtung der Nasendusche lösen. Die Kochsalzlösung fließt nun von allein durch die Nase und aus dem freien Nasenloch wieder hinaus, in dessen Richtung du den Kopf neigst.

Viel Flüssigkeit ist wichtig – so sagt man

Wie bei Durchfall, so ist auch bei einer Erkältung eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig.6 Ob nun durch heiße Zitrone, Hühnerbrühe, Kräutertees oder einfaches Wasser. Das hilft insbesondere gegen Husten. Mindestens zwei Liter pro Tag sollten es sein. Für ansonsten gesunde Erwachsene mit einer einfachen Erkältung ist das auch richtig. Für Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Nierenproblemen gelten jedoch andere Regeln.

Durch eine zu große Menge an Flüssigkeit kann es bei Senioren zu Luftnot bei bestehender Herzschwäche kommen, während Kinder keinesfalls zwei Liter pro Tag trinken müssen, sondern, je nach Alter, deutlich weniger.

Am besten orientierst du dich bei einer Erkältung deshalb am normalen Durstgefühl. Bei chronischen Erkrankungen, sowie Herz- und Nierenleiden sollte man sich jedoch exakt an die vom Arzt empfohlenen Trinkmengen halten und diese auch in einer Art Tagebuch notieren.

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Welche Medikamente helfen gegen eine Erkältung?

Eine Erkältung ist wie eine Familienfeier mit ungeliebten Verwandten: Sie ist lästig und kaum vermeidbar; sie raubt Energie, aber geht relativ schnell vorüber. Und: Wenn es so weit ist, sollte man das Beste daraus machen. Ebenso wie du die ungeliebte Familienfeier mit gutem Essen erträglicher gestalten kannst, helfen bei einer Erkältung bewährte Hausmittel, um die missliche Lage bestmöglich zu überstehen. Ein Zaubermittel, um das eine wie das andere Übel schnellstmöglich zu beenden, gibt es indes nicht. Ähnlich wie du bei der Familienfeier mit einigen Stunden rechnen musst, kannst du bei einer Erkältung davon ausgehen, dass sie dich einige Tage auf Trab halten wird.

Dass es kein wirksames Erkältungsmittel gibt, das das Übel an der Wurzel packt, hat einen einfachen Grund: Es gibt rund 200 Erkältungsviren, die sich auch noch verändern und Jahr für Jahr in immer neuen Variationen auftreten – diese Unberechenbarkeit überfordert das Immunsystem ebenso wie die medizinische Forschung.

Genau wie bei den Hausmitteln ist daher der Anwendungsbereich von Arzneimitteln allein auf die Linderung von Beschwerden beschränkt.

Vorsicht mit Antibiotika

Fast immer werden Erkältungen durch eine Tröpfchen- oder Schmierinfektion mit Viren ausgelöst, die immun gegen Antibiotika sind. Trotzdem werden diese immer wieder auch bei Erkältungen verschrieben und eingenommen, nur weil in sehr seltenen Fällen Erkältungen auch durch Bakterien ausgelöst werden können, gegen welche Antibiotika effektiv helfen.

Das Problem: Durch die präventive und zu häufige Einnahme von Antibiotika wird genau das Gegenteil erreicht. Sie hilft den Bakterien dabei, Resistenzen gegen die Medikamente zu entwickeln, die sie eigentlich bekämpfen sollen. Zudem bringen einige Antibiotika deutlich mehr Nebenwirkungen mit sich als beispielsweise rezeptfreie Medikamente zur Linderung bestimmter Erkältungsbeschwerden.

Du solltest Antibiotika deshalb wirklich nur dann einnehmen, wenn das wirklich nötig ist. Also immer dann, wenn die Ärzte eine eindeutige Diagnose gestellt und die Einnahme deshalb verordnet haben. Der tatsächliche Erreger deiner Symptome kann beispielsweise durch Abstriche oder Schnelltests festgestellt werden.

Erkältung

Diagnose

Was genau machen Ärzte eigentlich, um eine Erkältung und ihren spezifischen Auslöser zu diagnostizieren? Und bei welchen Warnzeichen solltest du auf jeden Fall eine Arztpraxis aufsuchen, weil es sich vielleicht doch um eine ernstere Infektion handelt, oder weil Komplikationen drohen. Zudem bieten sich bestimmte Angebote wie eine Video­sprechstunde an, um das Infektions- und Ansteckungsrisiko in Arztpraxen zu minimieren.

Nasentropfen & Nasensprays

Abschwellende Tropfen oder Sprays (Wirkstoffe: Xylometazolin oder Oxymetazolin) helfen zuverlässig, eine verstopfte Nase zu befreien und die Atmung zu erleichtern. Da sich die Schleimhäute schnell an die Anwendung gewöhnen können, sollten die Mittel jedoch nur maximal sieben Tage eingesetzt werden. Ansonsten besteht sogar die Gefahr einer Abhängigkeit, die relativ weit verbreitet ist. Zudem kann der Übergebrauch zu einer chronischen Schwellung der Nasenschleimhäute führen, wodurch sich Symptome wie Schnupfen sogar chronifizieren können.

Alternativ zu den abschwellenden Tropfen werden häufig auch Kochsalzlösungen verwendet, deren Wirksamkeit jedoch durch Studien nicht ausreichend belegt ist. 

Hustenstiller

Trockener Reizhusten zu Beginn einer Erkältung ist sehr unangenehm, manchmal sogar schmerzhaft, und obendrein ein echter Schlafkiller. Mehrere Arzneimittel, die in Form von Sirup oder Tabletten angeboten werden, sind in der Lage den Hustenreiz zu unterdrücken (sogenannte Antitussiva). Da viele Hustenstiller Opiate oder mit diesen verwandt sind, wirken einige Stoffe (z.B. Codein, Dextromethorphan) in hoher Dosierung psychoaktiv und können bei missbräuchlicher Anwendung zur Abhängigkeit führen. Schwangere und stillende Frauen sollten auf den Gebrauch hustenstillender Medikamente ganz verzichten.

Hustenlöser

Wenn die Bronchien in der Akutphase der Erkältung Schleim bilden, sollten hustenstillende Mittel, wenn überhaupt, nur noch vor dem Schlafengehen eingenommen werden. Vielmehr ist es jetzt wichtig, den zunächst festsitzenden Schleim zu lösen. Schleimlösende Wirkstoffe erleichtern dem Körper die Arbeit. Besonders effektiv sind Mittel mit Ambroxol, da dieser Stoff zugleich antientzündlich wirkt und die Schleimbildung verringert. Nebenwirkungen sind bei hustenlösenden Medikamenten sehr selten. Einige Wirkstoffe (z.B. Acetylcystein) können sogar während Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden.

Halsschmerztabletten

Das wirksamste Mittel gegen Halsschmerzen produziert der Körper selbst – Speichel. Er versorgt die ausgetrockneten Schleimhäute mit Flüssigkeit und steckt voller Antikörper, die die Erkältungsviren bekämpfen. Da Lutschbonbons die Produktion von Speichel anregen, sind sie deshalb bei Halsschmerzen immer eine gute Wahl. Medizinische Halsschmerztabletten enthalten darüber hinaus Substanzen, die Schmerzen stillen (z.B. Ambroxol) oder lokal betäubend wirken (z.B. Lidocain). Kommt es infolge der Einnahme zu vorübergehenden Taubheitsgefühlen auf der Zunge, kann es passieren, dass du dich versehentlich beißt. Echte Nebenwirkungen sind bei sachgemäßer Dosierung selten.

Fiebersenkende Schmerzmittel

Ein Nebeneffekt gängiger (Kopf-)Schmerztabletten mit den Wirkstoffen Paracetamol, Ibuprofen, Diclofenac und Acetylsalicylsäure (ASS) besteht darin, dass sie zusätzlich Fieber senken. Da die Erhöhung der Körpertemperatur eine Abwehrreaktion des Immunsystems gegen den Befall mit Erkältungsviren ist, sollten fiebersenkende Mittel aber möglichst erst ab Werten über 39 Grad eingenommen werden (sofern die Kopfschmerzen nicht übermäßig sind). Paracetamol gilt als besonders gut verträglich und ist daher häufig als Hauptwirkstoff in vielen Erkältungsmitteln enthalten. Ibuprofen, Diclofenac und ASS haben gegenüber Paracetamol den Vorteil, dass sie auch entzündungshemmend wirken, verursachen aber häufiger Magen-Darm-Beschwerden. ASS darf von Kindern

Weitere Infos zur Erkältung

Erkältung

Themen­übersicht

Hier erhältst du einen Überblick zu allen Themen rund um die Erkältung, sowie die wichtigsten Informationen zu Symptomen, Ursachen, Ansteckung und Behandlung mit Medikamenten und Hausmitteln auf einen Blick. Von hier aus kannst du dann tiefer in weitere Themen und Ratgeber-Artikel einsteigen.

Erkältung

Ursachen & Vorbeugung

Nein, eine Erkältung entsteht nicht durch Kälte. Auslöser sind viel mehr Viren und Bakterien, allen voran sogenannte RS-Viren und Rhinoviren. Ein durch kälte geschwächtes Immunsystem begünstigt lediglich die Infektion. Aber welche Risikofaktoren gibt es noch? Und wie kann man Komplikationen vorbeugen?

Erkältung

Symptome & Verlauf

Die Symptome einer Erkältung sind sehr charakteristisch und verlaufen häufig in bestimmten Phasen. Dennoch handelt es sich bei einer verstopften Nase, Husten und Halsschmerzen um Symptome, die auch bei vielen anderen Erkrankungen auftreten können, insbesondere bei Grippe und Covid-19.

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Quellen

(1) Rennard BO, Ertl RF, Gossman GL, Robbins RA, Rennard SI; Chicken soup inhibits neutrophil chemotaxis in vitro. Chest. 2000 Oct;118(4):1150-7. doi: 10.1378/chest.118.4.1150. PMID: 11035691.

(2) Abuelgasim H, Albury C, Lee J; Effectiveness of honey for symptomatic relief in upper respiratory tract infections: a systematic review and meta-analysis. Epub ahead of print 2020 August 18 doi: 10.1136/bmjebm-2020-1113362020.

(3) Hemilä H, Chalker E; Vitamin C for preventing and treating the common cold. Cochrane Systematic Review. 2013 https://www.cochranelibrary.com/cdsr/doi/10.1002/14651858.CD000980.pub4/full. Zuletzt abgerufen: 19.10.2022.

(4) Sonn A, Baumgärtner U, Merk B; Wickel und Auflagen. 4. Aufl. Stuttgart, New York: Thieme; 2004.

(5) King D, Mitchell B, Williams CP, Spurling GKP; Saline nasal irrigation for acute upper respiratory tract infections. Cochrane Database of Systematic Reviews 2015, Issue 4. Art. No.: CD006821. DOI: 10.1002/14651858.CD006821.pub3 

(6) Guppy MP, Mickan SM, Del Mar CB, Thorning S, Rack A. Advising patients to increase fluid intake for treating acute respiratory infections. Cochrane Database Syst Rev. 2011(2):CD004419.

Weitere Quellen (ohne Fußnoten)

Daniel J Sexton,The common cold in adults: Treatment and prevention. www.uptodate.com/contents/the-common-cold-in-adults-treatment-and-prevention. Zuletzt abgerufen: 19.10.2022

Diane E Pappas, The common cold in children: Management and prevention. www.uptodate.com/contents/the-common-cold-in-children-management-and-prevention. Zuletzt abgerufen: 19.10.2022

Stand: 10.2022