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Symptome & Folgen bei Bluthochdruck

Bluthochdruck wird häufig auch als „stiller Killer“ bezeichnet. Das ist nicht übertrieben, denn häufig verursacht er lange Zeit keine Beschwerden, richtet aber unbemerkt erhebliche Schäden im Herz-Kreislauf-System und in verschiedenen Organen an. Je länger eine arterielle Hypertonie nicht behandelt wird, umso größer wird obendrein das Herzinfarkt- und das Schlaganfall-Risiko. Du hast in letzter Zeit öfter Kopfschmerzen, Schwindel-Attacken oder Ohrgeräusche? Das können frühe Anzeichen von Bluthochdruck sein. Nutze unsere Video­sprechstunde und sprich schnell und bequem von Zuhause oder unterwegs mit einem Arzt darüber.

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Wie fühlt sich Bluthochdruck an?

Machst du mit deiner Schreibhand eine Faust, weißt du ungefähr, wie groß dein Herz ist. Es wiegt etwa so viel wie eine Mango, rund 300 Gramm, schlägt pro Tag mehr als 100.000 Mal und pumpt dabei etwa 7.000 Liter Blut durch deinen Körper. Vielleicht versetzen dich diese Zahlen ja gerade so in Erstaunen, dass dein Herz ein klein wenig schneller schlägt. Eher nicht? Okay, dann mach weiter eine Faust und denk jetzt an eine Situation, die dich richtig wütend gemacht hat. Jemand hat dich beleidigt, hintergangen, verletzt, ausgenutzt, bloßgestellt, provoziert – und am liebsten würdest du dieser Person mit deiner Faust mal so richtig die … Stopp! Das genügt.

Spürst du es jetzt? Es gibt eine schöne Redensart dafür: Dir schwillt der Kamm. Ursprünglich bezog sie sich vermutlich auf den Hahnenkamm. Je stärker ein männliches Federvieh nämlich in Rage gerät, desto praller füllt sich der Fleischlappen auf seinem Kopf mit Blut. Eine Reaktion, die gar nicht so weit weg ist von der, die im menschlichen Körper abläuft, wenn uns etwas aufregt, positiv oder negativ.

Unser Herz schlägt schneller und es wird mehr Blut durch die Adern gepumpt, das die Gefäßwände dehnt.

Mit anderen Worten: Der Blutdruck steigt. Geschieht das nur ab und an, besteht kein Grund, sich Sorgen zu machen. Ganz im Gegenteil, denn kommt unser Herz-Kreislauf-System durch intensive körperliche Bewegung pro Woche etwa 15–20 Minuten ordentlich auf Touren, wird es für diverse Krankheiten messbar unwahrscheinlicher, dass sie im weiteren Lebensverlauf auftreten. Das ergab kürzlich eine Langzeitstudie aus Australien, an der fast 72.000 Erwachsene teilnahmen.1

Allerdings fühlt sich chronischer Bluthochdruck nicht permanent so an, als würde uns etwas aufregen. Die Symptome können sehr unterschiedlich sein und bei vielen davon denkt man erst zuletzt an einen Zusammenhang mit dem Blutdruck.

Diese Symptome können Warnzeichen sein

Vom „stillen Killer“ war ja bereits die Rede, denn in den meisten Fällen löst Bluthochdruck bei den Betroffenen lange Zeit gar keine Beschwerden aus.

Das Tückische: Wenn sich dann schließlich doch Symptome entwickeln, dann werden sie sehr oft erst von Folgeschäden an Organen ausgelöst, die jahrelang einen unbemerkten und unbehandelten Bluthochdruck ertragen mussten. Das können zum Beispiel Sehstörungen, hohes Fieber, Herz-Rhythmus-Störungen oder Taubheitsgefühle in Armen und Beinen sein, bis hin zu Symptomen des Nierenversagens, eines Schlaganfalls oder einer Herzmuskelschwäche, etwa Schwellungen an den Beinen und im Gesicht, eine stark reduzierte Urinmenge, Husten mit schaumigem Schleim oder oder ein geschwollener Bauch.

Umso wichtiger ist, mögliche – scheinbar harmlose – Frühwarnzeichen zu kennen und ernst zu nehmen.

Achte vor allem auf folgende Beschwerden:

  • Kopfschmerzen, vor allem morgens und am Hinterkopf, die nachlassen, wenn der Kopf höher gelagert wird
  • Schwindel
  • Schlafstörungen
  • Nervosität
  • Ohrensausen und/oder Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • (Tages-)Müdigkeit
  • Nasenbluten
  • Kurzatmigkeit
  • Gerötetes Gesicht
  • Übelkeit

Nur selten löst Bluthochdruck all diese Beschwerden gleichzeitig aus.

Darüber hinaus können sie auch von anderen Krankheiten verursacht werden, z. B. von einer Erkältung oder einem Magen-Darm-Infekt. Bei einigen Medikamenten können sie außerdem zu den unerwünschten Nebenwirkungen gehören. Treten solche Beschwerden also bei dir neu und/oder immer wieder auf, solltest du auf jeden Fall eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen und dich einmal gründlich untersuchen lassen – inklusive Blutdruckmessung.

Das gilt erst recht, wenn sich einige der folgenden Symptome bei dir entwickeln, ohne dass es dafür eine andere klare Ursache gibt.

Mit diesen Symptomen sofort zum Arzt

  • Enge in der Brust
  • Herzschmerzen
  • Nachlassende Leistungsfähigkeit
  • Wassereinlagerungen (Ödeme)
  • Schmerzen in den Beinen
  • Abnehmende Sehschärfe

Diese Art von Beschwerden können dafür sprechen, dass eine unbehandelte Hypertonie schon länger besteht und bereits Folgeschäden im Körper anrichten konnte.

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Mögliche Folgen durch Bluthochdruck

Ein über Jahre unbehandelter Bluthochdruck ist eine enorme Belastung für den gesamten Organismus. Schließlich ist das Herz-Kreislauf-System für jedes einzelne Organ entscheidend und zudem ist unser Blut maßgeblich an Entzündungsprozessen und dem Transport von Sauerstoff und Nährstoffen beteiligt. Gerät hier etwas aus dem Gleichgewicht, hat das massive Folgen. Jedoch häufig erst nach vielen Jahren, die nahezu symptomfrei verlaufen.

Deshalb möchten wir deine Sensibilität gegenüber den möglichen Komplikationen und Folgen erhöhen. So gehst du vielleicht lieber einmal öfter zur Blutabnahme und Blutdruckmessung als gar nicht.

Zu den häufigsten Folgen des unbehandelten Bluthochdrucks gehören:

  • Abnehmende Leistungsfähigkeit des Gehirns
  • Schlaganfälle
  • Herzinfarkte
  • Durchblutungsstörungen in den Beinen
  • Herzinsuffizienz
  • Nierenschäden, bis hin zum Nierenversagen
  • Sehstörungen, sogar bis hin zur Erblindung
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Zu hoher Blutdruck wirkt sich auf verschiedenste Organe aus

Das Herz verausgabt sich und gerät ins Stolpern

Bei Bluthochdruck muss das Herz andauernd gegen einen erhöhten Widerstand anpumpen. Das kann zu einer Verdickung und Versteifung der linken Herzkammer führen. Sie kann dadurch weniger „frisches“ Blut aus der Lungenvene aufnehmen und in den großen Blutkreislauf leiten. Sämtliche Organe bekommen durch eine solche Herzschwäche (med. Herzinsuffizienz) zu wenig Sauerstoff, zu wenig Nährstoffe und infolgedessen nimmt deine allgemeine Leistungsfähigkeit immer weiter ab, ebenso wie die systolische Pumpleistung des Herzens.2 Deshalb ist Bluthochdruck auch einer der relevantesten Risikofaktoren für einen Herzinfarkt.

Darüber hinaus kann das Herz auch ins Stolpern geraten: Fein austarierte elektrische Impulse sorgen dafür, dass es so regelmäßig und bedarfsgerecht wie möglich schlägt. Ein unbehandelter Bluthochdruck kann mit der Zeit dazu führen, dass sich in den Herzvorhöfen vermehrt Bindegewebe bildet. Das stört die Reizübertragung und das Herz gerät aus dem Takt. Unter den Ursachen für Vorhofflimmern nimmt der Bluthochdruck daher den ersten Platz ein.3

Stockt der Blutfluss in den Vorhöfen, können sich dort außerdem Blutgerinnsel (med. Thromben) bilden, die schlimmstenfalls Blutgefäße zum Gehirn verstopfen können – ein Schlaganfall.

Die Gefäße weiten sich

In den Arterien, die das sauerstoffreiche Blut in jeden Winkel deines Körpers transportieren, kann eine unbehandelte arterielle Hypertonie dazu beitragen, dass ballonartige Erweiterungen oder Aussackungen entstehen (med. Aneurysma). Reißt oder platzt ein Aneurysma im Gehirn oder in einer großen Schlagader, kann das lebensbedrohliche Folgen haben. Gefäßerweiterungen müssen daher engmaschig beobachtet und gegebenenfalls behandelt werden.4

Es kommt zur Arterienverkalkung

Ein unbehandelter Bluthochdruck kann im Laufe der Zeit in den Blutgefäßen auch winzige Verletzungen verursachen. Dadurch steigt das Atherosklerose-Risiko („Arterienverkalkung“): Entzündliche Einlagerungen (med. Plaques) in den Gefäßwänden verengen die Arterien und bremsen den Blutfluss. Reißt ein Plaque, kann sich ein Blutgerinnsel (med. Thrombus) bilden, welches die Arterie dann schlimmstenfalls komplett verschließt − die Ursache für lebensbedrohliche Ereignisse wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Einengungen (Stenosen) oder Verschlüsse (Okklusionen) in den Beinarterien können darüber hinaus zu Schmerzen beim Gehen führen, die sogenannte „Schaufensterkrankheit“, und schlimmstenfalls Amputationen notwendig machen. Allein in Deutschland leiden nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin über 4,5 Millionen Menschen an einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK).5

Auch hinter Erkrankungen der kleinsten Blutgefäße (Arteriolen, Kapillare) steckt häufig ein unbehandelter Bluthochdruck. Im Auge sind infolge von Gefäßveränderungen in der Netzhaut Sehstörungen möglich (hypertensive Retinopathie).6 In der Niere zerstört hoher Blutdruck nach und nach die winzigen Gefäßknäuel (med. Glomeruli), die das Blut filtern. Diese hypertensive Nephropathie kann schließlich zum Nierenversagen führen. Eine erkrankte Niere ist aber auch deshalb problematisch, weil sie den Blutdruck hormonell weiter steigen lässt − ein Teufelskreis, der sich ausschließlich durch Behandlung des Bluthochdrucks durchbrechen lässt.

Das Gehirn wird geschwächt

Forscher des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften konnten 2019 nachweisen, dass Menschen umso weniger Gehirnmasse besitzen, je höher ihre Blutdruck-Werte liegen.7

Ob sich aus diesen strukturellen Veränderungen später eine Demenz entwickeln kann, ist noch nicht abschließend geklärt. Fest steht allerdings, dass ein unbehandelter Bluthochdruck im Gehirn chronische Durchblutungsstörungen begünstigen kann. Es kann z.B. zu Mini-Schlaganfällen, zu Mikro-Blutungen und/oder zu Schädigungen an der Blut-Hirn-Schranke kommen. Infolgedessen steigt das Risiko, dass sich eine vaskuläre Demenz entwickelt, eindeutig an.8

Ist dein Blutdruck eine »Black Box«?

Nein, wir wollen dich damit nicht in Panik versetzen. Bis sich solche blutdruckbedingte Folgeschäden entwickeln, vergehen oft viele Jahre. Das sollte dich aber auf gar keinen Fall davon abhalten, dir Klarheit zu verschaffen. Wenn du dir jetzt Sorgen um deinen Blutdruck machst oder ihn eher wie eine „Black Box“ empfindest, solltest du so bald wie möglich zu deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt gehen und für Gewissheit sorgen. „Jeder Mensch ab 40 sollte seinen Blutdruck kennen“, fordert z. B. die Deutsche Herzstiftung in Frankfurt am Main unmissverständlich. Insbesondere angesichts dieser drohenden Folgen stellt sich also die Frage, welche Blutdruckwerte eigentlich normal sind und welche nicht. Und wie misst man eigentlich den Blutdruck? Vermutlich ist auch deine letzte Messung schon lange her. Falls du überhaupt schonmal eine gemacht hast.

Bluthochdruck

Blutdruckwerte & Blutdruck messen

Ab wann gilt mein Blutdruck als zu hoch und welche Werte sind normal? Und wie kann ich meinen Blutdruck eigentlich selbst messen?

Wie sieht es nun bei dir aus: Kennst du deine aktuellen Blutdruckwerte? Weißt du, ob sie (zu) hoch, normal oder (zu) niedrig sind? Wie häufig misst du deinen Blutdruck oder wie oft lässt du ihn messen? Falls du gerade innerlich zweimal Nein und einmal mit „selten“ oder „nie“ geantwortet hast, bist du keineswegs ein(e) Außenseiter(in). Da Bluthochdruck bei vielen Betroffenen lange überhaupt keine spürbaren Beschwerden auslöst, besteht für sie kein Anlass, sich um ihren Blutdruck zu kümmern.

Es verhält sich mit ihm so wie mit dem Herzschlag oder der Atmung: Erst wenn das Herz gehörig aus dem Takt gerät, flimmert, holpert, rast und/oder, wenn wir nur schwer Luft bekommen, plötzlich unter Atemnot leiden, bemerken wir, dass etwas nicht stimmt. Doch dann kann es, auch beim Thema Bluthochdruck, schon fast zu spät sein. Die internationalen Fachgesellschaften raten daher eindringlich:9

  • Bei Menschen mit optimalen Werten sollte der Blutdruck mindestens alle fünf Jahre oder, wenn sich die Gelegenheit bietet, häufiger gemessen werden.
  • Bei Menschen mit normalen Werten sollte der Blutdruck mindestens alle drei Jahre erneut gemessen werden.
  • Bei Menschen mit hochnormalen Werten sollte der Blutdruck jährlich gemessen werden, da sich ein hochnormaler Blutdruck häufig zu einer Hypertonie entwickelt.

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Themen­übersicht

Die wichtigsten Fakten und einen Überblick zum Thema Bluthochdruck findest du auf unserer Übersichtsseite.

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Ursachen & Risikofaktoren

Ursachen und Risikofaktoren der arteriellen Hypertonie kann man effektiv vorbeugen, vor allem ungesunder Ernährung und Bewegungsmangel

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Diagnose & Medika­mente

Blutdrucksenker sind wortwörtlich in aller Munde. Und es werden immer mehr. Denn Bewegungsmangel, Stress, falsche Ernährung und Übergewicht sind die Hauptursache für Bluthochdruck. Eine konsequente Behandlung ist unabdingbar, um schwerwiegende Folgen zu vermeiden.

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Quellen

(1) Matthew N Ahmadi, Philip J Clare, Peter T Katzmarzyk, Borja del Pozo Cruz, I-Min Lee, Emmanuel Stamatakis, Vigorous physical activity, incident heart disease, and cancer: how little is enough? European Heart Journal, 2022, https://doi.org/10.1093/eurheartj/ehac572

(2) Cuspidi C, Gherbesi E, Faggiano A, Sala C, Grassi G, Tadic M. Unmasking left ventricular systolic dysfunction in masked hypertension: looking at myocardial strain. A review and meta-analysis. J Hypertens. 2023 Feb 1;41(2):344-350. doi: 10.1097/HJH.0000000000003339. Epub 2022 Dec 22. PMID: 36583359.

(3) Gerhard Hindricks, Tatjana Potpara, Nikolaos Dagres, Elena Arbelo, Jeroen J Bax, Carina Blomström-Lundqvist, Giuseppe Boriani, Manuel Castella, Gheorghe-Andrei Dan, Polychronis E Dilaveris, Laurent Fauchier, Gerasimos Filippatos, Jonathan M Kalman, Mark La Meir, Deirdre A Lane, Jean-Pierre Lebeau, Maddalena Lettino, Gregory Y H Lip, Fausto J Pinto, G Neil Thomas, Marco Valgimigli, Isabelle C Van Gelder, Bart P Van Putte, Caroline L Watkins, ESC Scientific Document Group, 2020 ESC Guidelines for the diagnosis and management of atrial fibrillation developed in collaboration with the European Association for Cardio-Thoracic Surgery (EACTS): The Task Force for the diagnosis and management of atrial fibrillation of the European Society of Cardiology (ESC) Developed with the special contribution of the European Heart Rhythm Association (EHRA) of the ESC, European Heart Journal, Volume 42, Issue 5, 1 February 2021, Pages 373–498, https://doi.org/10.1093/eurheartj/ehaa612

(4) Etminan N, de Sousa DA, Tiseo C, Bourcier R, Desal H, Lindgren A, Koivisto T, Netuka D, Peschillo S, Lémeret S, Lal A, Vergouwen MD, Rinkel GJ. European Stroke Organisation (ESO) guidelines on management of unruptured intracranial aneurysms. Eur Stroke J. 2022 Sep;7(3):V. doi: 10.1177/23969873221099736.

(5) Curt Diehm, Alexander Schuster, Jens R. Allenberg, Harald Darius, Roman Haberl: High prevalence of peripheral arterial disease and co-morbidity in 6880 primary care patients: cross-sectional study. In: Atherosclerosis. Band 172, Nr. 1, 2004, S. 95–105, doi:10.1016/s0021-9150(03)00204-1.  

(6) Di Marco E, Aiello F, Lombardo M, Di Marino M, Missiroli F, Mancino R, Ricci F, Nucci C, Noce A, Di Daniele N, Cesareo M. A literature review of hypertensive retinopathy: systemic correlations and new technologies. Eur Rev Med Pharmacol Sci. 2022 Sep;26(18):6424-6443. doi: 10.26355/eurrev_202209_29742. PMID: 36196693.

(7) Association of peripheral blood pressure with gray matter volume in 19- to 40-year-old adults; H. Lina Schaare, Shahrzad Kharabian Masouleh, Frauke Beyer, Deniz Kumral, Marie Uhlig, Janis D. Reinelt, Andrea M.F. Reiter, Leonie Lampe, Anahit Babayan, Miray Erbey, Josefin Roebbig, Matthias L. Schroeter, Hadas Okon-Singer, Karsten Müller, Natacha Mendes, Daniel S. Margulies, A. Veronica Witte, Michael Gaebler, Arno Villringer; Neurology Feb 2019, 92 (8) e758-e773; DOI: 10.1212/WNL.0000000000006947

(8) Peters R, Xu Y, Fitzgerald O, Aung HL, Beckett N, Bulpitt C, Chalmers J, Forette F, Gong J, Harris K, Humburg P, Matthews FE, Staessen JA, Thijs L, Tzourio C, Warwick J, Woodward M, Anderson CS; Dementia rIsk REduCTion (DIRECT) collaboration. Blood pressure lowering and prevention of dementia: an individual patient data meta-analysis. Eur Heart J. 2022 Dec 21;43(48):4980-4990. doi: 10.1093/eurheartj/ehac584. PMID: 36282295.

(9) Williams B, Mancia G, Spiering W, Agabiti Rosei E, Azizi M, Burnier M, Clement DL, Coca A, de Simone G, Dominiczak A, Kahan T, Mahfoud F, Redon J, Ruilope L, Zanchetti A, Kerins M, Kjeldsen SE, Kreutz R, Laurent S, Lip GYH, McManus R, Narkiewicz K, Ruschitzka F, Schmieder RE, Shlyakhto E, Tsioufis C, Aboyans V, Desormais I; ESC Scientific Document Group. 2018 ESC/ESH Guidelines for the management of arterial hypertension. Eur Heart J. 2018 Sep 1;39(33):3021-3104. doi: 10.1093/eurheartj/ehy339. Erratum in: Eur Heart J. 2019 Feb 1;40(5):475. PMID: 30165516.

Stand: 09.2022