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Alles über Bluthochdruck

  • Mit welchen Symptomen macht sich Bluthochdruck bemerkbar? Was kann man dagegen tun? Und wie entsteht die Hypertonie eigentlich?
  • Präventions­programme: Präventions­programme: So lassen sich die häufigsten Risikofaktoren abwenden.
  • Video­sprechstunde: Jederzeit unkompliziert Ärztinnen und Ärzte konsultieren, Zweitmeinungen zu Blutdruckwerten und Medikation einholen oder andere Fragen stellen.

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Aktuelles

Die elektronische Krankschreibung. Was ist neu?

Bluthochdruck im Überblick:

Bei 20 bis 30 Millionen Bundesbürgern liegt der Blutdruck dauerhaft zu hoch.1

Er schwankt zwar bei allen Menschen im Tagesverlauf, doch bei einer arteriellen Hypertonie, so der medizinische Fachbegriff, liegt er dauerhaft auf einem zu hohen Niveau. Laut Schätzungen der Weltgesundheits­organisation (WHO) ist weltweit etwa ein Drittel der Bevölkerung betroffen.2

Bis zum Jahr 2025 rechnen Fachleute mit einem weiteren Anstieg. Schlimmstenfalls könnten dann mehr als 1,5 Milliarden Menschen einen zu hohen Blutdruck haben.3

Das Fatale: Schon jetzt wissen etwa 30 von 100 Betroffenen gar nicht, dass ihr Blutdruck zu hoch ist und sie somit ein deutlich erhöhtes Risiko haben, z. B. einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder Nierenschäden zu bekommen. Denn einen zu hohen Blutdruck fühlt man häufig nicht. Deshalb ist es umso wichtiger, die möglichen Symptome zu kennen. Je früher ein zu hoher Blutdruck behandelt wird, desto seltener löst er Organschäden und Folgeerkrankungen wie Vorhofflimmern oder Arteriosklerose aus.

  • Häufigkeit: 20 bis 30 Millionen in Deutschland leiden an einer arteriellen Hypertonie, teils ohne es zu wissen. Denn einen zu hohen Blutdruck fühlt man nicht. Dennoch gibt es Symptome, auf die man achten kann.
  • Mögliche Ursachen: Am häufigsten führt ein ungesunder Lebensstil auf Dauer zu Bluthochdruck. Ärzte sprechen dann von einer primären arteriellen Hypertonie. So lautet die Diagnose bei 90 bis 95 Prozent der Betroffenen. Bei den übrigen Fällen steckt eine andere Erkrankung hinter dem Bluthochdruck.4 Der Fachbegriff dafür lautet: sekundäre arterielle Hypertonie. Am häufigsten wird sie von Nierenerkrankungen, von Störungen im Hormonhaushalt oder von Atemaussetzern im Schlaf (Schlafapnoe) verursacht. Darüber hinaus können auch Medikamente, etwa bestimmte Schmerzmittel, und eine Schwangerschaft den Blutdruck entgleisen lassen. Frauen, die mit der Pille verhüten, haben ebenfalls ein erhöhtes Hypertonie-Risiko.
  • Risikofaktoren: Übergewicht, Bewe­gungsmangel, ungesunde Ernäh­rung, Stress, Alkohol- und Tabakkonsum, Lebensalter, Nierenerkrankungen, Schlafapnoe
  • Diagnose: Ausführliche Anamnese bezüglich möglicher Erkrankungen, die zu sekundärer Hypertonie führen können, zur Krankheitsgeschichte und zum Lebensstil. Danach, logisch, Blutdruckmessen, in der Arztpraxis und ggf. mit einem 24-Stunden-Messgerät. Von Fall zu Fall können weitere Laborwerte (Blutbild) notwendig sein.
  • Mögliche Folgen: Unbehandelt kann Bluthochdruck zu Nierenversagen, Herzinfarkten und Schlaganfällen führen. Durch Durchblutungsstörungen können zudem zahlreiche Organschäden resultieren, von den Augen bis zu den Nieren.
  • Behandlung: Die Behandlung einer primären Hypertonie setzt sich grundsätzlich aus zwei Bausteinen zusammen: aus der sogenannten Lebensstiländerung und der medikamentösen Therapie. Welche Maßnahmen zum Einsatz kommen, hängt von deiner gesundheitlichen Konstitution und deiner persönlichen Lebenssituation ab. Ärztin oder Arzt und Patientin oder Patient entscheiden gemeinsam, welche Behandlung am besten geeignet ist. Die Betroffenen lernen, sich gesünder zu ernähren, sie werden ermutigt, mehr Sport zu treiben und eignen sich Strategien an, mit denen sie Stress abbauen können. Senken diese Maßnahmen den Blutdruck nicht weit genug, besteht ein erhöhtes Risiko, das sich weitere Herz-Kreislauf-Erkrankungen entwickeln und/oder liegen weitere Erkrankungen vor, z.B. eine Herzschwäche oder ein Diabetes, können in Absprache mit den Betroffenen blutdrucksenkende Medikamente zum Einsatz kommen.

Krankheitsbild & Behandlung

Bluthochdruck wird von vielen Fachleuten sehr plakativ als „stiller Killer“ bezeichnet. Das ist keineswegs übertrieben. Laut WHO trägt Bluthochdruck zu etwa 13,5 Prozent aller Todesfälle weltweit bei. Das Tückische dabei: Er verursacht oft lange Zeit keine Beschwerden und richtet im Verborgenen erhebliche Schäden im Herz-Kreislauf-System an. Die Deutsche Herzstiftung fordert daher unmissverständlich: Jeder Mensch ab 40 sollte seine Blutdruck-Werte kennen. Die kannst du entweder selbst bei dir messen oder du lässt ihn bei einer Ärztin oder einem Arzt überprüfen. Ab welchen Werten es kritisch wird, auf welche Warnsignale du achten solltest und welche Risikofaktoren es gibt, erfährst du auf unseren Ratgeberseiten zum Thema. Außerdem informieren wir dich über verschiedene Behandlungsmöglichkeiten und die entscheidende Rolle, die Bewe­gung und deine Ernäh­rung bei Bluthochdruck spielen.

Bluthochdruck

Risikofaktoren & Ursachen

Die häufigsten Auslöser für eine primäre arterielle Hypertonie sind mittlerweile bekannt und jede(r) kann sie ganz gezielt vermeiden.

Bluthochdruck

Blutdruckwerte & Blutdruck messen

Ab wann gilt mein Blutdruck als zu hoch und welche Werte sind normal? Und wie kann ich meinen Blutdruck eigentlich selbst messen?

Bluthochdruck

Folgen & Symptome

Bluthochdruck löst oft jahrelang gar keine Beschwerden aus. Treten dann doch welche auf, liegt das in nicht wenigen Fällen schon an Organschäden, die der unbemerkte Bluthochdruck angerichtet hat. Umso wichtiger ist es, mögliche Frühwarnzeichen zu kennen und abklären zu lassen.

Bluthochdruck

Diagnose & Medikamente

Steht die Diagnose Bluthochdruck fest, kannst du selbst in deinem Alltag am meisten dafür tun, dass sich deine Werte wieder normalisieren. Reicht eine Lebensstiländerung jedoch nicht aus, müssen Medikamente dazukommen. Diese gibt es und so wirken sie.

Bluthochdruck

Ernäh­rung

Die sogenannte DASH-Diät wurde speziell für Hypertonie-Patienten entwickelt. Zahlreiche Studien belegen mittlerweile, dass sie den Blutdruck senken kann. Hier erfährst du, was auf dem DASH-Speiseplan steht und was du ab sofort lieber weglassen solltest.

So funktioniert die Video­sprechstunde

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Stand: 09.2022

Quellen

(1) Neuhauser H, Kuhnert R, Born S (2017) 12-Monats-Prävalenz von Bluthochdruck in Deutschland. Journal of Health Monitoring 2(1): 57 – 63, DOI 10.17886/RKI-GBE-2017-007, ISSN 2511-2708

(2) World health statistics 2022: monitoring health for the SDGs, sustainable development goals. Geneva: World Health Organization; 2022

(3) Zhou, Bin et al., Worldwide trends in hypertension prevalence and progress in treatment and control from 1990 to 2019: a pooled analysis of 1201 population-representative studies with 104 million participants, The Lancet, Volume 398, Issue 10304, 957-980

(4) Voigtländer, T. (2021), „Was ist Bluthochdruck?“, Internetdokument: https://www.herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/gesund-bleiben/bluthochdruck/was-ist-bluthochdruck (zuletzt abgerufen am 6.1.2023)

(5) Ruschitzka F, Borer JS, Krum H, Flammer AJ, Yeomans ND, Libby P, Lüscher TF, Solomon DH, Husni ME, Graham DY, Davey DA, Wisniewski LM, Menon V, Fayyad R, Beckerman B, Iorga D, Lincoff AM, Nissen SE. Differential blood pressure effects of ibuprofen, naproxen, and celecoxib in patients with arthritis: the PRECISION-ABPM (Prospective Randomized Evaluation of Celecoxib Integrated Safety Versus Ibuprofen or Naproxen Ambulatory Blood Pressure Measurement) Trial. Eur Heart J. 2017 Nov 21;38(44):3282-3292. doi: 10.1093/eurheartj/ehx508.

(6) Dos Santos PA, de Oliveira AM, Alves CQ, Souza Filho CF, Ladeia AMT, Petto J. Renin-Angiotensin-Aldosterone System in Women Using Combined Oral Contraceptive: A Systematic Review. Rev Bras Ginecol Obstet. 2022 Jul;44(7):710-718. English. doi: 10.1055/s-0042-1745790.