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Alles über Bauchschmerzen

  • Welche Ursachen stecken hinter Bauchschmerzen? Und was kann man dagegen tun?
  • Präventions­programme: Präventions­programme: So lassen sich die häufigsten Risikofaktoren abwenden.
  • Video­sprechstunde: Jederzeit unkompliziert Ärztinnen und Ärzte konsultieren, Beratung zu Bauchschmerzen und Medikation einholen oder andere Fragen stellen.

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Aktuelles

Die elektronische Krankschreibung. Was ist neu?

Bauchschmerzen im Überblick:

Bauchschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden, mit denen Menschen hierzulande eine Praxis oder Klinik aufsuchen. In der Regel sind die Ursachen eher harmlos: Zu schnell und/oder zu viel gegessen, verdorbene Speisen oder eine Magen-Darm-Infektion. Solche Bauchschmerzen bekommst du mit bewährten Hausmitteln, Schonkost und Bettruhe meist gut in den Griff.

In der Bauchhöhle befinden sich aber auch lebenswichtige Organe, die z.B. von Viren und Bakterien infiziert werden oder Fehlfunktionen entwickeln können. Dann tut der Bauch oft sehr und nicht selten in einem ganz bestimmten Bereich weh. Weitere Symptome wie Fieber, Durchfall, Erbrechen oder Atemnot können dazukommen. Ärztinnen und Ärzte sprechen dann von einem „akuten Abdomen“, bei dem möglichst schnell gehandelt werden muss.

Starke Bauchschmerzen, die immer wieder auftreten und/oder trotz Selbstbehandlung nicht besser werden, solltest du daher immer ärztlich abklären lassen. Per Ultraschall (med. Sonografie), mit einer Magen- oder Darmspiegelung ist die Ursache im Allgemeinen schnell aufgespürt.

  • Häufigkeit: Von 100 Patientinnen und Patienten, die hierzulande eine hausärztliche Praxis aufsuchen, haben 2–3, wie es in der medizinischen Fachsprache heißt, abdominelle Probleme. In Notaufnahmen liegt die Quote noch höher. Von 100 Patientinnen und Patienten haben hier etwa fünf Bauchschmerzen. Sie sind damit der dritthäufigste Grund für eine Fahrt ins nächstgelegene Krankenhaus. Etwa 18-20 % der Deutschen haben darüber hinaus chronische, wiederkehrende Beschwerden im Oberbauch (med. Dyspepsie). Schätzungsweise 20 von 100 Menschen bekommen einmal in ihrem Leben eine schmerzhafte Magenschleimhautentzündung (med. Gastritis). Last, not least entwickeln hierzulande von 1000 Personen pro Jahr etwa ein bis zwei eine Blinddarmentzündung (med. Appendizitis). Nur ein paar Beispiele, die zeigen, wie verbreitet Bauchschmerzen sind.
  • Mögliche Ursachen: Zu viel, zu schnell oder das Falsche gegessen, ein überforderter und/oder verdorbener Magen gehört zu den häufigsten Auslösern von Bauchschmerzen. Da die Bauchhöhle beziehungsweise das sogenannte Bauchhirn eng mit dem Denkorgan im Kopf verbunden ist, können aber auch Dauerstress und andere belastende Gefühle buchstäblich auf den Magen schlagen. Darüber hinaus können Krankheitserreger, Giftstoffe, Medikamente und ein überschießendes Immunsystem oft schmerzhafte Entzündungen im Bauchraum hervorrufen. Nieren- oder Gallensteine gehören ebenfalls zu den häufigsten Ursachen von Bauchschmerzen.
  • Risikofaktoren: Grundsätzlich können Bauchschmerzen jede(n) von uns mal treffen. Vor allem ein ungesunder Lebensstil, also eine fettreiche, ballaststoffarme Ernährung, Übergewicht Bewegungsmangel, Alkoholkonsum, aber auch zu viel Stress können das Risiko erhöhen, dass sich im Bauch schmerzhafte Erkrankungen entwickeln. Einige Krankheiten, die (auch) Bauchschmerzen auslösen, treten darüber hinaus mit zunehmendem Lebensalter häufiger auf. Außerdem können angeborene Anomalien im Magen-Darm-Trakt oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten die Anfälligkeit für Bauchschmerzen erhöhen.
  • Diagnose: Je genauer Patientinnen und Patienten sagen können, wo, wann und wie häufig ihr Bauch wehtut, desto gezielter kann ihre Ärztin oder ihr Arzt nach der Ursache suchen. Dabei spielen auch die bisherige Krankengeschichte sowie Ernährungs- und Lebensgewohnheiten eine wichtige Rolle. Den Bauch selbst kann die Ärztin oder der Arzt gezielt abtasten oder mit einem Stethoskop abhören. Wichtige Erkenntnisse kann auch ein Ultraschall, ein CT oder ein MRT der Bauchhöhle liefern. Eine Blut-, Urin und/oder Stuhlprobe kann helfen, die Ursache für die Bauchschmerzen weiter einzugrenzen. Bei einer Magen- oder Darmspiegelung können darüber hinaus Gewebeproben entnommen werden.
  • Mögliche Folgen: Unbehandelte Bauchschmerzen können zu Beeinträchtigungen der Lebensqualität führen und in einigen Fällen auf schwerwiegendere Gesundheitsprobleme hinweisen. Wenn Bauchschmerzen auf eine zugrunde liegende Erkrankung hinweisen, können unbehandelte Fälle zu Komplikationen wie Entzündungen, Darmverschluss oder Organproblemen führen.
  • Behandlung: Starke Bauchschmerzen und heftige Bauchkrämpfe (Koliken) können zunächst symptomatisch mit schmerzstillenden und krampflösenden Medikamenten gelindert werden. Anschließend geht es darum, die Ursache zu beseitigen. Welche Therapiemaßnahmen dafür infrage kommen, hängt von der genauen Diagnose ab. Liegt z.B. eine bakterielle Infektion vor, können Antibiotika zum Einsatz kommen. Bei einer Magenschleimhautentzündung sind es Arzneimittel, die Magensäure binden oder ihre Produktion hemmen. Nierensteine können mit Schallwellen oder Laser zertrümmert werden. Nur bei wenigen Erkrankungen muss das erkrankte Bauchorgan teilweise oder vollständig bei einer Operation entfernt werden.

Krankheitsbild & Behandlung

Dein Bauch denkt mit. Etwa 100–200 Millionen Nervenzellen bilden das sogenannte Bauchhirn. Über die Darm-Hirn-Achse ist es überaus eng mit deinem Kopf verbunden. Dir kann also tatsächlich etwas auf den Magen schlagen, und du kannst wirklich deinem Bauchgefühl folgen. Vor diesem Hintergrund bekommen Bauchschmerzen nochmal eine ganz andere Bedeutung. Sie sind ein Körpersignal, das du auf jeden Fall ernst nehmen solltest. Meist sind die Ursachen eher harmlos. Doch es können auch schwerwiegendere Erkrankungen dahinterstecken. Hier erfährts du, was dir bei der Einordnung hilft, auf welche Symptome du noch achten solltest, mit welchen Hausmitteln es dir bald wieder besser geht und wann du unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen solltest. Du willst lieber gleich mit einer Ärztin oder einem Arzt sprechen? Dann nutze die Video­sprechstunde in der Curalie App.

Bauchschmerzen

Ursachen

Bauchschmerzen entstehen in einer Region, die zu den komplexesten Zonen deines Körpers gehört. Entsprechend vielfältig sind die Ursachen, die Bauchschmerzen haben können. Umso wichtiger, sie gleich richtig einordnen zu können. Wie dir dabei das Spiel „Tic Tac Toe“ helfen kann und worauf du noch achten solltest, beleuchtet dieses Kapitel.

Bauchschmerzen

Diagnose & Behandlung

Wer einfach zu viel oder das Falsche gegessen hat, muss nicht unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Doch vor allem, wenn plötzlich sehr starke Bauchschmerzen auftreten, sollten sie umgehend abgeklärt werden. Welche Fachärztin oder welcher Facharzt dann die/der Richtige ist und wie die Untersuchungen genau ablaufen, liest du hier.“

Bauchschmerzen

Hausmittel

Abwarten und Tee trinken? Das ist bei Bauchschmerzen in vielen Fällen tatsächlich eine wirksame Strategie. Das warme Wasser und die darin gelösten Pflanzenstoffe können viele Magen-Darm-Beschwerden lindern. Du willst wissen, welche Mittel aus Omas Hausapotheke dir noch helfen können und warum ihr Motto „Gut gekaut, ist halb verdaut“ ebenfalls stimmt? Dann wechsle gleich in dieses Kapitel.

Wo schmerzt Dein Bauch?

Oberbauch

Schmerzen im Oberbauch

In diesen Bereich unterhalb des Brustkorbs und oberhalb des Bauchnabels können zum einen Schmerzen ausstrahlen, die z.B. von einer Lungenentzündung ausgelöst werden. Zum anderen tut vor allem der Oberbauch weh, wenn z.B. der Magen oder die Leber erkrankt ist. Auf welche Beschwerden du dann noch achten solltest und was dann zu tun ist, haben wir für dich in diesem Kapitel zusammengefasst.

Bauchmitte

Schmerzen in der Bauchmitte

Vor allem ein sogenannter Nabelbruch, Nierensteine oder eine Nierenbeckenentzündung können in dieser Zone Bauchschmerzen und Bauchkrämpfe (Koliken) auslösen. Aber gerade Probleme an oder in den Nieren machen sich häufig erst spät bemerkbar. Wie du vorsorgen kannst? Auch das erklären wir dir in diesem Kapitel.

Unterbauch

Schmerzen im Unterbauch

Treten sie auf, denken wohl viele als Erstes an eine Blinddarmentzündung. Doch auch ein sogenanntes Reizdarmsyndrom (RDS) oder eine chronisch entzündliche Darmerkrankung (CED) kann immer wieder Schmerzen im Unterbauch verursachen. Klicke hier, wenn du wissen willst, woran du diese Erkrankungen noch erkennst und wie sie behandelt werden.

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Du möchtest mit einer Ärztin oder einem Arzt zu deinen Symptomen oder Fragen rund um Bauchschmerzen sprechen? Kein Problem! Nutze einfach digital doctor im Webbrowser oder die Curalie App, um schnell und einfach eine Video­sprechstunde zu vereinbaren und bequem von unterwegs oder zu Hause eine Ärztin oder einen Arzt zu konsultieren.

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Stand: 08.2023

Quellen